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  • Saison 2019 beendet: nach den EC-Rennen in Verola, Köln, Elzach und dem WC in Ostende ist die Paracycling Rennsaison 2019 abgeschlossen.

1. und 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Elzach

Am 6. und 7. Juli fanden im Paracycling die Deutschen Meisterschaften im Zeitfahren und Straßenrennen statt. Gleichzeitig wurde das Event als ein Europacup ausgetragen. Dabei belegten wir im Zeitfahren über 18 km und knapp 600 Höhenmeter den ersten, und im Straßenrennen den zweiten Platz.

Hartes Bergzeitfahren

Bei einem sehr überschaubaren Starterfeld – außer uns waren nur noch zwei Tandems aus der Niederlande am Start – erzielten wir leider ohne deutsche Konkurrenz die Meisterschaft im Zeitfahren. Gegen die beiden holländischen Tandems waren wir chancenlos. Nach rund einem Drittel der Strecke wurden wir von ihnen überholt. Neben dem Titel des Deutschen Meisters, belegten wir zusätzlich somit Platz 3 in der Europacup-Wertung.

Auf der 18 km langen Strecke mussten knapp 600 Höhenmeter überwunden werden. Nach einem recht flachen ersten Drittel ging es ordentlich zur Sache, sehr steile Passagen wechselten sich mit flacheren Abschnitten ab. Am Ende stand eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 25 km/h auf dem Tacho. Die aktuellen Sieger der Paralympics fuhren mit knapp 10 Minuten Vorsprung über die Ziellinie. Das bedeutete in der Endabrechnung eine gegenüber uns 7 km/h schnellere Durchschnittsgeschwindigkeit.

Technisch anspruchsvoller Straßenkurs

Am nächsten Tag fand mit einem weiteren deutschen Starter im Herzen von Elzach das Straßenrennen statt. Der Kurs wurde durch sehr viele, teils auch sehr enge Kurven Charakterisiert.

Nachdem wir den Start sehr gut erwischt hatten und kurze Zeit das Feld angeführt hatten, bekamen wir große Probleme in den Kurven. Wir konnten die Kurvengeschwindigkeit des anderen deutschen Tandems nicht mitgehen. Nachdem unser Hinterrad zwei Mal bedrohlich in den Kurven wegrutschte, mussten wir die Geschwindigkeit reduzieren. Die Tandems aus der Niederlande fuhren erneut in einer eigenen Klasse und waren schnell enteilt. Somit fuhren alle Tandems fast vom Start an ihr eigenes Rennen, welches erneut der Paralympics-Sieger mit einem großen Vorsprung vor dem Rest gewann. Für uns bedeutete es den vierten Platz in der EC-Wertung und der 2. Platz hinter Ralf Arnold und seinem Piloten Alex Obert bei den Deutschen Meisterschaften. Leider war für uns mit der vorhandenen Kurvenproblematik nicht mehr möglich. Mit der getretenen Leistung können wir sehr zu frieden sein, diese war mindestens vergleichbar zu dem zweiten Tandem-Team aus Deutschland.

ZU hoher Reifendruck? Zu hohes Ungleichgewicht von Pilot und Stoker? Falsche Kurventechnik? Oder doch evtl. ein etwas zu großer Tandemrahmen? Eine Kombination aus mehreren Aspekten? Diese Fragen müssen bis zum nächsten Rennen analysiert und beantwortet werden, damit wir beim nächsten Rennen bei vergleichbarer Leistung mit unseren Konkurrenten in den Kurven mithalten können.

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