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Blind zwiften – das Heimtraining dank einer Schablone realistisch gestalten

Zwift ist für blinde Radsportler zunächst komplett unzugänglich. Weder auf dem iPhone oder iPad, noch mit der Zwift-Software unter Windows oder Mac OS kann mit der Sprachausgabe etwas Eingesehen, gesteuert oder ausgelöst werden. Dank Tobis Idee mit einer Schablone für die iPad-App von Zwift hat sich das auf einen Schlag geändert.

Das Heimtraining auf meinem Wahoo Smart Trainer funktionierte für mich bislang einzig über die Fitness-App von Wahoo. Über die App konnte ich meinen Rollentrainer ansteuern und in den gewünschten Trainingsmodus, wie zum Beispiel in den wattbasierten Trainingsmodus schalten. Auf Dauer wurde das gleichmäßige Treten monoton und entsprach auch nicht dem realistischen Fahren auf der Straße. Den Wahoo Climb, der Steigungen bis zu 20% und Gefälle bis zu 12% simulieren kann, konnte ich bislang auch nur manuell einstellen.

Dank der Schablone kann ich nun selbstständig auf meinem iPad ein Training auf Zwift starten. Wir haben die Schalter, die nacheinander auszuwählen sind, mit Blindenschrift auf der Schablone markiert. Somit ist es mir möglich mich in der App anzumelden, die Strecke zu wechseln, die Liste der Strecke nach Höhe zu sortieren, eine gewünschte Strecke auszuwählen und letztenendes das Training zu starten.

Anschließend geht’s aufs Rennrad. Über die Companion-App von Zwift, die als zusätzliche Informationsanzeige gedacht und im Grunde relativ gut mit einer Sprachausgabe bedienbar ist, kann ich stehts die aktuell getretenen Watt, meinen Puls, die momentane RPM und die zurückgelegten Kilometer und Höhenmeter einsehen. Kurz um: Dank der Companion-App habe ich alle wichtigen Daten während meines Trainings im Blick.

Durch die Anstiege und Abfahrten und den damit verbundenen Schaltvorgängen ist das Training deutlich abwechslungsreicher und entspricht viel mehr dem realistischen Fahren auf der Straße. Auch der Climb passt die Steigung des Rades entsprechend der Informationen von Zwift automatisch an.

Am Ende wird das Training über die Companion-App beendet und gespeichert. Das Training wird automatisch zu Strava – falls eingerichtet auch auf Zwiftpower – hochgeladen. Auf Strava und Zwiftpower kann ich anschließend das absolvierte Training genauer analysieren (durchschnittliche Watt/Trittfrequenz/Herzfrequenz, etc.).

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