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  • Nach turbulenten Vortagen, mit einem Defekten Bus, einer dadurch verspäteten anreise, einem verpassten Zeitfahren am Samstag, konnten wir schließlich noch am Sonntag im Straßenrennen über 66 km starten und den 9. Platz beim Europacup belegen!

9. Platz beim Europacup in Köln

Am 09.06.2019 starteten wir bei der 67. Cologne Classic im Europacup beim Straßenrennen über 66 km. Bei bestem Wetter fiel um 12:30 Uhr der Startschuss auf die 2,2 km lange Runde.

Nachdem unser Bus am Vortag vor der Abfahrt nach Köln mit einen Defekt liegen blieb, mussten wir kurzfristig umdisponieren. Aufgrund mangelnder Optionen konnten wir an dem von uns bevorzugten Zeitfahren, welches am Samstag über 20 km stattfand, nicht antreten. Mit etwas glück und unterstützung von Teamkollegen schafften wir es jedoch am Sonntag beim Straßenrennen am Start stehen zu können.

Als bei den vergangenen Rennen unser Start sehr bescheiden ausfiel, zeigten wir uns hier heute deutlich verbessert. Nach der ersten Kurve waren wir an dritter Position und konnten relativ problemlos die ersten drei Runden im Fahrerfeld mitfahren. Bei einem Zwischensprint Ende der dritten Runde konnten wir jedoch das Tempo nicht ganz mitgehen, eine kleine Lücke entstand zum Fahrerfeld, die wir anschließend nicht mehr allein zufahren konnten.

Somit fuhren wir ab der vierten Runde allein im Wind. Als uns das Fahrerfeld das erste Mal überholte, konnten wir für kurze Zeit dranbleiben, mussten aber dann nach einem hart gefahrenen Antritt erneut abreißen lassen.

Gegen Halbzeit des Rennens fuhren wir für uns überraschend auf den vor uns platzierten Fahrer aus den Niederlanden auf. Knapp acht Runden hielt er sich bei uns im Windschatten. Wir hatten uns schon auf einen Zielsprint eingestellt, als wenige Runden vor Schluss das Fahrerfeld zum zweiten Mal uns überrundete. Unser Konkurrent und wir folgten dem Feld und eine unglückliche Situation – bei der es für uns in einer Kurve zu eng wurde – führte dazu, dass wir den „Notausgang“ bei einem Kreisverkehr nehmen mussten. Anschließend klaffte eine kleine Lücke auf das Hauptfeld, an dessen Ende sich immer noch unser Freund aus den Niederlande befand. Er fiel zwar in der Vorletzten runde aus dem Feld, die Lücke konnten wir jedoch bei größter Anstrengung nicht mehr schließen. Somit erzielten wir am Ende den 9. Platz, knapp hinter Bjorn Demas aus den Niederlande.

Am Ende des Rennens waren wir natürlich zum einem sehr enttäuscht, dass wir bei den hart gefahrenen Angriffen nicht folgen konnten und dadurch das Rennen „verloren“. Auf der anderen Seite stellten wir überrascht und positiv fest, dass unsere getretenen Watts im Vergleich zu manch anderen Fahrern im Feld teils höher oder vergleichbar ausfielen. Ein klarer Hinweis, dass wir inzwischen im Mittel ganz ordentliche Watt-Werte fahren können, auf der anderen Seite zeigte sich auch klar noch unsere größte Baustelle. Aktuell schaffen wir es aus dem Rennen heraus nicht bei sehr hart gefahrenen Zwischensprints, bei denen man sicherlich 400-700 W und mehr auf die Kette bringen muss, mit einem sauber gefahrenen Wiegetritt dem Feld zu folgen.

Nun bleiben uns rund vier Wochen Zeit sich auf den Europacup in Elzach vorzubereiten, die auch gleichzeitig die Deutsche Meisterschaften im Paracycling umfassen!

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