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Nach der Saison 2018 folgt die Saisonvorbereitung 2019: Neben dem Training, steht auch eine Leistungsanalyse und eine komplett neue Ausrüstung (Straßenrenntandem und Zeitfahrtandem) inklusive neuer Laufradsätze und weiteres Equipment an.

Das Paracycling – schnell auf der Straße

Gepostet in Para-Cycling, und Unsere Sportarten

Unter dem Begriff des Paracyclings versteht man den Radrennsport von körberlich beeinträchtigten Sportlern. Über das Jahr verteilt gibt es mehrere Paracycling-Veranstaltungen, die von der UCI ausgetragen werden. Neben den Paracycling-Veranstaltungen auf der Radrennbahn, finden an den Wettkampforten meist ein Straßen- und Zeitfahrrennen statt.

Zu den bekannten Wettkampforten in Europa zählen die deutsche Meisterschaften in Köln und die Europacup Rennen in Elzach (Frankreich), in Prag (Tschechien) und in Emmen (Niederlande).
In der Geschichte des Parasports gehört das Paracycling zu den neueren Sportarten. Unter der Leitung der UCI wurde erstmalig 2006 die Bahn-Weltmeisterschaft und die Straßen-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Leistungsklassen für mehr Chancengleichheit

Damit auchbeim Paracycling die Chancengleichheit gewahrt werden kann, gibt es hier (wie häufig im Behindertensport) unterschiedliche Leistungsklassen, in die die Sportler je nach Grad der Behinderung einsortiert werden (= Klassifikation). Diese Klassifikation wird von der UCI in Abstimmung mit dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) durchgeführt. Nur Radsportler, die nach einer Klassifikation eine entsprechende Lizenz erhalten haben, dürfen bei Paracycling-Wettbewerben starten (nationale Rennen und Europacups). Dabei gilt: Die niedrigste Ziffer beinhaltet die größte Behinderungsbeeinträchtigung.

Leistungsklasse Startklasse Erläuterung
Cycling C1 – C5 C1 Athleten/Athletinnen sind Sportler mit sehr schweren Behinderungen von Arm und Bein, schweren Bewegungsstörungen mit kombinierten Einschränkungen, hochgradige Einschränkung der Rumpffunktion, Mehrfachamputationen, vergleichbare inkomplette Querschnittlähmung oder vergleichbare Mehrfachbehinderung.
Tandem B Die blinden bzw. stark sehbehinderten Athletinnen/Athleten starten alle in einer offenen Klasse und fahren auf einem Tandem mit einem Piloten/einer Pilotin ohne Behinderung.
Handbike H1 – H4 H1 Athleten/Athletinnen sind Sportler mit vollständigem Funktionsverlust von Rumpf und unteren Extremitäten, eingeschränkte Ellbogenextension bzw. eingeschränktem Handgriff. Eine liegende Position im Handbike ist vorgeschrieben.
Tricycle T1 – T2 T1 Athleten/Athletinnen sind Sportler mit sehr schweren Behinderungen, z. B. schwere Hemiplegie, schwere Spastizität in den oberen und unteren Extremitäten, schwere Diplegie, Spastizität in beiden Beinen, inkomplette Querschnittslähmung bzw. vergleichbare Mehrfachbehinderungen und nicht fähig mit dem Zweirad zu fahren.

Bei Frauen und Männern wird jeweils ein „W“ beziehungsweise ein „M“ vor die Bezeichnung der Klassifikation gesetzt. Eine Klassifikationsgruppe könnte demnach zum Beispiel WC4 oder MB lauten.

Offitielle Website der UCI zum Paracycling

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